Verlorene Schafe

Verlorene Schafe


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Veröffentlicht von Christina Duncker am Sonntag, 26. April 2020, 01:00 Uhr
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Moin 

Psalm 23 gehört zum Restbestand dessen, was man heute aus der Bibel noch kennt.  Der Psalm sagt in schönen Bildern etwas sehr Einfaches: Gott kümmert sich um uns, darum  haben wir es gut und brauchen uns nicht zu fürchten. Das kann jedes Kind verstehen, aber es ist gar nicht kindlich und gar nicht naiv gemeint, sondern ganz elementar: Ich habe einen Hirten, einen Herrn. Ich muss nicht umherirren, ich weiß, wohin ich gehöre und an wem ich mich orientieren kann. Ist euch das zu idyllisch oder zu autoritär? Der Hirte ist aber weder ein Romantiker noch ist er ein Chef. Er ist einer, der aufpasst, dass auch dem schwächsten Glied seiner Herde nichts Böses geschieht. Einer der wacht, und einer, der kämpft, wenn der Wolf kommt. 

Jesus hat dieses Bild vom guten Hirten aufgenommen und betont, dass der gute Hirte jedem verloren Schaf hinterher geht. Keines gibt er verloren. 

Welch gute Botschaft in diesen Tagen, dass Gott uns in diesen Tagen den Weg der Barmherzigkeit und Vergebung zeigt und uns wissen lässt: Ich suche euch, wo auch immer ihr euch hin verirrt habt.

Pastorin Duncker

Lesepredigt unter Gottesdienste und besondere Veranstaltungen/Sonntagsgottesdienst  

Kommentare

Astrid.
Ein schöner Psalm-und zugleich unser Trauspruch?