Bartimäus

Bartimäus


# Kinder
Veröffentlicht von Christina Duncker am Sonntag, 10. Mai 2020, 03:15 Uhr
© Janessa Shelton

Moin, 

heute erzähle ich euch die Geschichte von Bartimäus: 

In Jericho lebte Bartimäus. Er war blind. Viele Jahre schon konnte er nicht sehen. Kein Arzt konnte ihm helfen. All sein Geld hatte er für Ärzte ausgeben. Doch sie hatten keine Medizin für ihn, die ihn wieder gesund macht. Nun war das ganze Geld weg, ausgegeben. Bartimäus konnte nichts tun und nichts arbeiten. Er konnte kein Geld verdienen, um sich etwas zu essen zu kaufen. Jeden Tag saß er am Straßenrand und bettelte die Menschen um Geld an. 

Die Menschen dachten oft, wenn sie an ihm vorbei gingen: „Ach, schon wieder dieser blinde Bettler!“

Bartimäus wollte so gerne wieder gesund werden. Er wollte sehen. Endlich wieder die Blumen und Tiere und die Menschen, ja selbst die Menschen sehen, die nicht nett zu ihm waren. 

Doch den Menschen war es egal, ob Bartimäus gesund werden wollte. In ihren Augen war Bartimäus nicht wichtig. Er war blind und ein Bettler. 

Viele Geschichten hatte Bartimäus über Jesus gehört. Er sollte der Retter sein, einer aus der Familie vom großen König David. Ja, Jesus sollte Kraft von Gott haben, um Menschen gesund zu machen. Das klang so toll. Doch Bartimäus hörte auch, wie die Menschen auf der Straße sagte: „Jesus? Ein Betrüger. Der kann Menschen nicht gesund machen. Das Glaube ich nicht.“ Bartimäus aber glaubt die Geschichten. Er vertraute Jesus. Bartimäus vertraute, dass Gott Jesus die Kraft gab. 

Dann eines Tages hörte er: „Schaut da kommt Jesus.“ 

Nun war er nicht mehr zu stoppen und rief laut: „Nachkomme Davids, Jesus, erbarm dich meiner!“ Die Leute aber sagten „Halt den Mund. Wer bist denn du, dass du so nach Jesus schreien darfst. Du bist es nicht wert, dass Jesus dir hilft.“ Das glaubte Bartimäus nicht und rief noch lauter: „Nachkomme Davids, Jesus, erbarm dich meiner!  

Da hört Jesus ihn, blieb stehen und sagte: „Bringt den Menschen zu mir, der da ruft.“

Oh, da staunten die Menschen. Plötzlich und waren sie ganz nett zu Bartimäus: „Ja, mach dich auf den Weg, er wird dir bestimmt helfen.“

Als Bartimäus vor Jesus stand, fragte Jesus: „Was soll ich für dich tun?“. Das wusste Bartimäus ganz genau. Egal, was die Leute sagt. Er vertraute, dass Gott Jesus Kraft gegeben hatte, um Menschen gesund zu machen: »Jesus, mach, dass ich sehen kann.« 

Jesus lächelte und freute sich: »Geh, dein Vertrauen hat dich gesund gemacht.« Mit einem Mal konnte er sehen und losgehen ohne sich irgendwo zu stoßen. Und auch er zog mit Jesus davon. 

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Und wie wäre es jetzt mit einer Runde `Blinde Kuh´ oder `Topf-Schlagen?´ 

Viel Spaß


Am Pfingstmontag gibt es Gottesdienste für Familie um 9:30 Uhr und um 10:30 Uhr.

Leider dürfen nach heutigem Stand nur jeweils 15 Personen pro Gottesdienst in die Kirche. 

Und ihr müsste euch in der Woche vor Pfingsten schriftlich in der Kirche anmelden.

Alle über 6 Jahren müssen eine Maske im Gottesdienst tragen und wir dürfen leider nicht singen. 

Ist zwar alles nicht schön, aber ich hoffe, dass wir uns dennoch sehen

Christina