Engagement bei der Tafel

Fragen an Magda 

Magda Schirrmacher wird bald 90 Jahre und hat lange bei der Tafel Reinfeld ehrenamtlich geholfen. 

Tafel Reinfeld:

Liebe Magda, du wirst bald 90 Jahre alt und bist damit die älteste ehrenamtliche Helferin der Tafel Reinfeld. In den vielen Jahren deines Engagements warst du immer die gute Seele der Tafel. Nun hast du dich entschieden, aus gesundheitlichen Gründen deine Tätigkeit aufzugeben. Kannst du einmal in ein paar Worten zusammenfassen, wie du deine Arbeit bei der Tafel erlebt hast, welche Eindrücke dir in dieser Zeit am stärksten im Gedächtnis haften geblieben sind?

Magda:

Die Arbeit bei der Tafel war für mich immer ein schöner Zeitvertreib. Es hat eine Menge Spaß gemacht, nette Leute zu bedienen, die Ware zu sortieren und einzuräumen oder Kaffee und Kuchen für die vielen Helferinnen und Helfer bereitzustellen. Und ich habe mich immer um die Blumen bei der Tafel gekümmert. Vor allem war mir die Sauberkeit sehr wichtig; nicht nur in unserer kleinen Küche, sondern auch in den Regalen und Kühlschränken, in denen die Lebensmittel für die Ausgabe gelagert werden, habe ich immer darauf geachtet, dass alles sauber ist und auch mal in den Ecken geputzt oder Staub gewischt.

Tafel Reinfeld:

Wenn du eine Bekannte oder Freundin für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Tafel gewinnen wolltest, was würdest du ihr sagen? Wie würdest du sie überzeugen wollen?

Magda:

Es macht wirklich Spaß, bei der Tafel zu arbeiten und man trifft viele Bekannte, mit denen man nett plaudern kann.

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Ich helfe mit, weil...

 

 

 

 

 

 

 

 

Justus ist derzeit unser jüngster Helfer. Wir haben ihn befragt, was ihn motiviert, sich bei der Tafel Reinfeld zu engagieren. Seine Antworten können Sie hier nachlesen:

  1. Bitte stell dich kurz vor: Wie heißt du (Vorname), wie alt bist du, was machst du beruflich, hast du Familie oder lebst du allein?

 

„Ich bin Justus, 18 Jahre alt und mache zu Zeit ein Überbrückungsjahr zwischen Abitur und Studium; ich wohne derzeit noch bei meinen Eltern.“

 

  1. Womit beschäftigst du dich in deiner Freizeit am liebsten?

 

„Ich lese gern und viel, spiele Akkordeon und tanze Standard und Latein“

 

  1. Was hat dich alles veranlasst, einen Teil deiner freien Zeit für die Arbeit bei der Tafel einzusetzen?

 

„Da ich momentan ein Überbrückungsjahr mache, habe ich viel freie Zeit und wollte diese gern sinnvoll nutzen.“

 

  1. Welche Aufgaben übernimmst du bei der Tafel? Was genau machst du da?

 

„Hauptsächlich bin ich mit dem Tafelmobil unterwegs, als Beifahrer oder auch als Fahrer beim Abholen und Ausliefern von Ware.“

 

  1. Gibt es etwas, was dich bei deiner Arbeit bei der Tafel besonders beeindruckt hat? Welche Eindrücke sind dir bisher am stärksten im Gedächtnis haften geblieben?

 

„Es war schön zu sehen, wie schnell sich die Kisten in den Supermärkten bei der „Kauf eins mehr Aktion“ gefüllt haben.“

 

  1. Gibt es auch etwas, was dir bei deiner Tafel Arbeit weniger gefällt? Hast du Ideen oder Anregungen, was man dort anders machen könnte?

 

„Bei der Arbeit an sich ist mir bisher nichts negativ aufgefallen, nur,

dass einige Supermärkte die Tafel als eine Art Müllabfuhr behandeln, stört mich.“

 

 

  1. Wenn du einen Freund für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Tafel gewinnen wolltest, was würdest du ihm alles sagen? Wie würdest du ihn überzeugen wollen

 

„Man hat die Möglichkeit einen Blick in andere Bevölkerungsschichten zu werfen, von denen man ansonsten kaum etwas mitbekommen würde, außerdem ist die Arbeit bei der Tafel Hilfe, die direkt vor Ort ankommt.“

 

Danke, Justus!