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Totholz

Im ungenutzten Wald gibt es überall Bäume, bei denen erst einzelne Teile und dann der ganze Baum abstirbt. Sie bleiben für einige Zeit noch stehen, fallen schließlich zu Boden und vermodern dort langsam. Andere Bäume fallen lebend, zum Beispiel durch Windwurf, sterben dadurch ab und werden dann zersetzt.

Pilze

Pilze setzen sich nicht nur an toten Stämmen fest, sondern auch an lebenden. So trifft man in den Anfangsphasen Pilzarten wie z. B. den Zunderschwamm, den Rotpustelpilz und den Violetten Schichtpilz.

In der späteren Phase der Zersetzung findet man dagegen den Rehbraunen Dachpilz, die Stock­ schwämmchen und die Schleimpilze. Die Pilzentwicklungen hängen von der Höhenstufe, dem Feuchtigkeitsgehalt und dem Durchmesser des Totholzes ab.

 

Insekten

Auf absterbendes und totes Holz haben sich zahlreiche Insektenarten spezialisiert. Sie beschleunig die Zersetzung indem sie das Holz mechanisch aufschließen und verdauen. Ein Abbau nur mit Pilze und Bakterien, aber ohne Insekten, würde daher doppelt solange dauern. Dieser natürliche Abbau führt den Boden Huminstoffe zu und erhöht die Bodenfruchtbarkeit.

Amphibien

Amphibien benutzen Totholz als ihren Sommerlebensraum, Jagdbiotop und als Versteck für die Winterzeit. Darunter befinden sich der Feuersalamander, die Erdkröte und Grasfrösche. Sie tragen jedoch nicht zur Zersetzung des Holzes bei.

Vögel

Selbst Vögel wie z. B. der Buntspecht, der Kleinspecht und ganz besonders der Schwarzspecht ernähren sich von den Bewohnern des Totholzes.

 

Fazit

Totholz trägt zur Bodenverbesserung bei und bildet für eine Vielzahl von Tieren einen Lebensraum, Nahrungsquelle und ein Versteck.