Taufe

Wir freuen und sehr, dass Sie über eine Taufe in unserer Kirchengemeinde nachdenken. Die Taufe ist das sichbare Zeichen für das Ja Gottes zu uns. Ob groß, ob klein, ob jung, ob alt: getauft werden können alle Menschen jeden Alters. Die Taufe ist einmalig, denn Gottes Ja zu uns gilt für unser ganzes Leben.

Für Amtshandlungen während der Pandemie gilt grundsätzlich:

  • Die Dauer der Amtshandlung darf 30 Minuten nicht überschreiten.
  • Wir empfehlen den Besucher*innen das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Es ist aber keine Pflicht.
  • Es darf nicht gesungen werden.
  • Es ist zwischen zwei Hausständen ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Ein Hausstand kann zusammensitzen. 
  • Die Besucher*innenanzahl darf in der Kirche bzw. Kapelle 50 Personen,
  • Die Besucher*innen sollten bei Trauungen, Taufen und bei Beerdigungen zuvor schriftlich (Name, Telefonnummer) bei der zuständigen Pastor*in angemeldet werden. 
  • Die Sitzplätze werden zugewiesen.
  • Das Betreten und Verlassen der Kirche/Kapelle erfolgt geordnet nach Anweisung nacheinander. 
  • Die Besucher*innen müssen sich die Hände vor dem Betreten der Kirche/Kapelle desinfizieren (Wird durch den Küster gemacht)
  • Bei Krankheitssymptomen darf man am Gottesdienst nicht teilnehmen. 
  • Zwischen zwei Amtshandlung wird die Kirche gelüftet und Kontaktflächen desinfiziert. 
  • Taufen finden nur als Einzeltaufe statt. Es gibt feste Termine an Samstagvormittagen.

 

Termine 2020:

19. Januar

18. Juli

2. Februar

22. August

1. März

26. September

5. April

10. Oktober

3. Mai

7. November

 

26. Dezember

 

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre 'Taufe in unserer Gemeinde'

 Hier finden Sie außerdem noch eine Auswahl an möglichen Taufsprüchen und Lebensworten zur Taufe.

Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt mit dem Kirchenbüro auf.

Hier können Sie eine Taufe anmelden: Anmeldung zur Taufe

Bitte wählen Sie Ihren Wunschtermin und füllen das Dokument aus. Eine Bestätigung und weitere Informationen erhalten Sie anschließend von uns. Zu einem späteren Zeitpunkt benötigen wir noch die Geburtsurkunde des Täuflings und ggf. die Patenbescheinigung.

 

Die Taufe von Kindern

„Lasset die Kinder zu mir kommen…“ Markusevangelium 10,14

Ein kleiner Mensch wird getauft, weil wir spüren: Dass es Dich gibt, das ist nicht selbstverständlich. Die Dankbarkeit für die Geburt, das Staunen über das neue Leben, all das findet Ausdruck in der Taufe. Denn von Anfang an soll über diesem Leben gesagt sein: Du gehörst du Gott, Du bist gesegnet – ganz unabhängig von Deiner Leistung. Einfach, weil es Dich gibt.

Ein kleines Kind kann sich noch nicht selbst für den christlichen Glauben entscheiden. Erst später bei der Konfirmation kann dieser Mensch möglicherweise sein eigenes Ja zu Gott sprechen. Aber wenn Kinder im Kindergarten- oder Schulalter getauft werden, werden neben seinen Eltern auch sie selbst gefragt, ob sie getauft werden wollen. Damit können sie ihr eigenes Gottvertrauen ausdrücken.

Kinder werden bis zum 14. Lebensjahr aufgrund des Glaubens ihrer Eltern getauft. Daher sollte mindestens ein Elternteil der Lutherischen Kirche angehören. Am besten ist es, mit der Pastorin oder dem Pastor darüber zu sprechen.

Die Taufe von Erwachsenen

Mit der Taufe wird der Übergang zum christlichen Leben gefeiert: Gott sagt Ja zu Ihnen, zu diesem besonderen Menschen – auch als Erwachsener. Jeder Zeitpunkt im Lebenslauf kann der richtige sein für die Taufe.

Vor Ihrer Taufe steht Ihre Lebenserfahrung. Es ist etwas passiert. Sie sind ein Suchender, eine Fragende. Vielleicht sind es Erfahrungen mit anderen Christinnen und Christen, die Sie neugierig gemacht haben. Ihre Entscheidung sich taufen zu lassen, ist gewachsen.

Menschen ab 14 Jahren sind religionsmündig. Sie können sich eigenverantwortlich für eine Taufe entscheiden und feiern eine Erwachsenentaufe.

Einer Taufe von Erwachsenen gehen mehrere Gespräche mit einer Pastorin oder einem Pastor voraus. Diese Taufvorbereitung kann ein Anlass sein, auf Ihr bisheriges Leben zurückzuschauen: „Was bewegt mich zu diesem Schritt?“, „Was für Erfahrungen habe ich in meinem Leben gemacht, die Einfluss auf diese Entscheidung hatten?“ Aber auch Fragen zur Taufe und natürlich zum Ablauf und zur Vorbereitung Ihres Taufgottesdienstes haben in diesen Gesprächen ihren Raum.

Als Erwachsener brauchen Sie eigentlich keine Paten. Trotzdem können Sie einen vertrauten Menschen darum bitten. Es kann hilfreich sein, wenn Sie jemanden an Ihrer Seite haben, mit dem Sie sich über Glaubensfragen austauschen können.

Patinnen und Paten

Kinder haben bei ihrer Taufe einen oder zwei Paten. Patinnen und Paten begleiten das Kind nach der Taufe, sie erzählen vom Glauben und Leben und unterstützen die Eltern dabei, dass in dem Kind der christliche Glaube wachsen kann.

Das Patenamt ist ein kirchliches Amt. Nur Mitglieder der evangelisch-lutherischen Kirche und Mitglieder einer anderen christlichen Kirche (in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen: ACK) können Patin oder Pate werden. Dies bescheinigt der Patenschein, den das zuständige Gemeindebüro ausstellt. Wer getauft und konfimiert ist (und auch, wer sich nach dem Konfirmationsalter hat taufen lassen) kann Patin oder Pate werden. Falls die Patinnen und Paten zur Reinfelder Kirchengemeinde gehören, wird kein extra Patenschein benötigt.